Bärlauch – Waldknoblauch für Zuhause

Bärlauch findet als Lauchgewächs Verwendung in Küche und Medizin. Er wächst am liebsten wild im Wald. Dort breitet er sich teppichartig aus. Doch ihr könnt ihn auch zu Hause anpflanzen, müsst aber dann seine speziellen Bedürfnisse beachten.

Verwendung des Waldknoblauchs

Der Bärlauch ist gesund, enthält viel Vitamin C und ätherische Öle, wirkt entzündungshemmend und fördert die Durchblutung. Noch heute wird er in der Medizin bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt.

Viele meinen, er riecht deutlich nach Knoblauch, doch das ist so nicht ganz richtig. Um überhaupt einen Geruch wahrnehmen zu können, muss man die Pflanze zwischen den Fingern zerreiben. Bei jungen Pflanzen erinnert der Duft an Frühlingszwiebeln- daher auch der Name Zigeunerlauch. Erst wenn der Bärlauch älter wird, nähert sich der Geruch dem Knoblauch.

Diesen Duft wahrzunehmen ist wichtig, wenn ihr den Bärlauch in der Natur sammeln möchtet. Nur der Geruch schützt euch sicher vor einer Verwechslung mit den giftigen Herbstzeitlosen und Maiglöckchen.

Verwendet werden in der Regel nur die jungen Blätter samt Stängel. Genießbar ist aber die ganze Pflanze. Man nutzt ihn zum Würzen – ähnlich wie Knoblauch – für Fleisch, Soßen oder Grillbutter. Auch Pesto und Salat kann man gut mit ihm verfeinern.

Bärlauch anpflanzen

Der Bärlauch benötigt ein schattiges Plätzchen. Habt ihr Laubbäume im Garten, pflanzt ihn rund um eure Bäume. Dort – vom Laub vor Sonne geschützt – gedeiht er besonders gut. Hier ist es schattig, nährstoffreich und feucht.

Die Pflanzen werden bis zu 50 cm hoch und breiten sich – wenn sie sich besonders wohl fühlen – von allein aus.

Ab April blüht der Bärlauch. Die kleinen weißen Sternchenblüten, die wie Dolden zusammen stehen, machen ihn auch zu einer Zierde für den Garten.

Bereits kurz nach der Blüte könnt ihr die kleinen Zwiebeln ernten. Kurz darauf verschwindet der Bärlauch – doch das nur oberirdisch.

Bärlauchteppich

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