Der richtige Einbruchschutz

Es passiert meist unerwartet, hat aber weitreichende Folgen. Auch wenn bei einem Einbruch nichts Wertvolles gestohlen wurde, geht doch das Wertvollste verloren: Das Gefühl, in den eigenen vier Wänden sicher zu sein.

Einbrechern wird es einfach gemacht. Deshalb werden bei 70% der Einbrüche noch immer Fenster oder Türen aufgehebelt. Dabei ist der beste Eibruchschutz kostenlos:

  • Türen beim Verlassen des Hauses nicht nur zuziehen, sondern abschließen.
  • Fenster ganz schließen und nicht auf Kipp geöffnet lassen.
  • Aufmerksame Nachbarn, die Auffälligkeiten bemerken und das Haus bei Abwesenheit mitbetreuen, sodass es nach außen hin einen belebten Eindruck macht.

Doch das allein bietet keinen 100%igen Schutz. Es gilt, den Verbrechern ihre Tat schwer zu machen und diese vielleicht sogar zu dokumentieren.

Grundsätzlich sollten alle Öffnungen, die ohne Hilfsmittel wie Leitern o.ä. erreichbar sind, zusätzlich mechanisch gesichert werden.

Für den Einbau von Einbruchssicherungen werden DIN geprüfte Produkte empfohlen, die mindestens der Widerstandsklasse RC 2 angehören und von Fachpersonen eingebaut werden.

Was kaum jemand weiß: Solche Maßnahmen zum Schutz gegen Einbrecher werden seit 2014 von der KfW gefördert. Für einen Anspruch auf einen Investitionszuschusses oder zinsgünstige Kredite müssen sie allerdings im Zusammenhang mit einem Barriere reduzierten Umbau (159, 455) oder energetischer Sanierung (151, 430) stehen.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Das wäre auch eine große Angst von mir! Fremde Leute hier im Haus … zum Glück ist das noch nie vorgekommen und auch im Verwandtenkreis habe ich noch nicht ähnliches gehört! Aber man weiß ja nie …

    Danke für den Beitrag, da denkt man noch mal ein wenig über die Gefahr nach!

    Liebe Grüße
    Jana

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