In 3 Schritten zum Gartenhaus

Ein Garten ist kein richtiger Garten ohne ein hübsches Gartenhäuschen. 5 Schritte sollte jeder Bauherr kennen.

1. Baugenehmigung erforderlich?

Für eine kleine Hütte für die Gartengeräte wird selten eine Baugenehmigung benötigt. Doch ab einer bestimmten Größe kann diese nötig sein. Wann das der Fall ist, entscheidet jede Gemeinde eigenständig.

Jeder Bauherr sollte sich im Vorfeld darüber informieren, ob und wann eine Genehmigung erforderlich ist. Bei Häuslebauern, die Vorschriften ignorieren und ein Gartenhaus ohne Baugenehmigung bauen, obwohl diese nötig gewesen wäre, kann irgendwann ein Mitarbeiter der Ordnungsbehörde vor der Tür stehen und einen Abriss fordern.

Außerdem gilt es, beim Bau den Bebauungsplan zu beachten. Dieser regelt, was Bauherren dürfen, wie hoch die Häuser sein dürfen, wie dicht am Nachbarszaun gebaut werden darf.

2. Richtigen Standort wählen

Abhängig davon, wie das Gartenhaus später genutzt werden soll, wird der Standort gewählt. Wer ein Hanggrundstück hat, muss zunächst aufschütten, um ein Haus bauen zu dürfen. Auch zu feucht sollte der Grund nicht sein, damit das Gartenhaus später nicht absackt.

Ein Geräteschuppen braucht nicht den schönsten Platz, sondern kann am besten etwas abseits stehen. Steht das Haus aber zu schattig und womöglich unter Bäumen, kommt es zu Grünbelag, weil es durch die fehlende Sonne nicht richtig durchtrocknen kann.

Ist eine angrenzende Terrasse geplant, muss diese zu den eigenen Bedürfnissen passen. Je nachdem, zu welcher Tageszeit sie genutzt wird, wird sie entsprechend platziert.

Wer Wasser und Strom in seinem neuen Gartenhaus wünscht, macht es sich leichter, sie nicht zu weit von den nächsten Anschlüssen entfernt zu bauen. Und wer gern Besuch darin empfangen möchte, sollte überlegen, wie weit der Weg zum Wohnhaus zwecks Verpflegung ist

3. Bau und Pflege des Gartenhäuschens

Gartenhäuser benötigen ein vernünftiges Fundament aus Beton. Häuser aus Stein würden ohne Fundament nicht sicher halten. Häuser aus Holz beginnen recht schnell, von unten feucht zu werden. Für kleine Geräteschuppen mag auch ein Boden aus Pflastersteinen reichen. Für größere Gartenhütten wird meist ein Streifenfundament gelegt. Nur bei sehr großen Gartenhäusern ist manchmal eine Fundamentplatte sinnvoll.

Gartenhäuser aus Stein sind recht pflegeleicht. Holz dagegen braucht eine intensive Pflege, wenn es lange halten soll. Wer den finanziellen Aufwand nicht scheut, kann beim Bau haltbare Hölzer verwenden wie Eiche, Teak und Robinie. Die meisten Holzhütten sind aber auch Fichten- oder auch aus Lärchenholz. Diese müssen regelmäßig  – etwa ein- bis zweimal im Jahr – zum Schutz vor Witterung gestrichen werden. Vorher werden sie dafür gereinigt, Schmutz, Grünbelag und Moos entfernt und bei Bedarf angeschliffen.

Imprägnierte Hölzer benötigen nur noch eine Lasur oder Lackschicht. Unbehandeltes Holz wird vorher noch grundiert.

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