Kleideraufbewahrung in kleinen Schlafzimmern

Sicher bin ich nicht die einzige, die von einem großen, luftigen Schlafzimmer mit hohen Decken und Fenstern träumt. Es versteht sich von selbst, dass in diesem Traum eine unscheinbare Tür in meinen ausgebauten, voll begehbaren Kleiderschrank führt, in dem an die hundert Paar Schuhe und mindestens dreimal so viele Kleider Platz haben.

Ihr habt zwar die dreihundert Kleider, aber keinen separaten Raum oder ausreichend Platz, um sie zu verstauen? Folgende Tipps können euch sicher helfen, auch in kleinen Schlafzimmern nicht den Überblick über eure Kleidung zu verlieren.

Verstauen mit System

Egal, wo ihr eure Bekleidung verstauen möchtet, solltet ihr sie auf jeden Fall nach Häufigkeit der Nutzung und nach Jahreszeit sortieren. Die dicke Wollmütze, die Oma euch an Weihnachten selbst gestrickt hat, ist bei 35°C sicher nicht die erste Wahl, also ab nach unten mit ihr. Das versteht Oma ganz sicher.

Da sich die Prioritäten mit der Jahreszeit regelmäßig verändern, bietet es sich an, mehrmals im Jahr neu zu sortieren. Das hält den Kleiderschrank ordentlich und ihr könnt außerdem Klamotten, die ihr eigentlich gar nicht mehr anzieht, aussortieren.

Freien Raum nutzen

Gerade unter dem Bett ist auch der dicke Schneeanzug schnell verschwunden. Wenn ihr nicht sogar ein Bett mit Schubladen besitzt, lassen sich hier auch ganz leicht Boxen mit Rollen verstecken, die man der Ordnung halber noch mit extra Elementen aufteilen kann, um auch kleine Teile nicht durcheinander zu bringen.

Auch freie Wände kann man mit Regalen und Wandschränken versehen – das spart Raum und Geld für Dekoration an nackten Wänden.

Kleidung als Deko

Wer auch mal etwas ausgefalleneres probieren möchte, der kann seine Kleider gekonnt in Szene setzen und beispielsweise einen Ast oder eine Leiter als Aufhängung montieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Leiter, Ast und Kleiderbügel lassen sich auch super individuell anmalen und gestalten.

Man kann auch Kleiderstangen überall an der Wand platzieren. Es gibt sie in mehreren Farben und schon sehr günstig. Kombiniert mit einem Vorhang als luftigen Sichtschutz wirkt das offen und elegant.

Der altbewährte Kleiderschrank mal anders

Wer nicht auf den guten alten Schrank verzichten möchte, kann allerdings auch hier einiges beachten, um den Raum nicht zu sehr zu beengen.

Entscheidet man sich dafür, keine Türen für den Schrank zu nutzen, bieten sich Körbe und Boxen an, um Kleinteile zu sortieren. Ordnung ist hierbei besonders wichtig, sonst wirkt schnell das ganze Zimmer chaotisch und vollgestopft.

Als schlichte Sichtbegrenzung kann man auch, wie oben erwähnt, einen Vorhang aufhängen. Der kann nämlich in Farbe und Länge perfekt an den Schrank angepasst werden.

Wer seine Bekleidung lieber komplett hinter geschlossenen Türen verwahrt, der sollte über verspiegelte Türen nachdenken. Spiegel lassen nämlich jeden Raum luftiger und größer wirken.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.