Zeitspartipps zur Weihnachtszeit

Jedes Jahr regen wir uns wieder darüber auf, dass es im September schon Weihnachtsgebäck zu kaufen gibt. Doch schon einen Monat später geraten wir selbst unter Zeitdruck, weil sich Weihnachten in großen Schritten nähert.

Plötzlich ist die Zeit bis Weihnachten viel zu kurz. Wir müssen – während wir noch herbstlich dekorieren, mit den Kindern Halloween feiern und Laterne laufen – bereits mit den Weihnachtsvorbereitungen beginnen.

Adventskalender

Das erste Panik auslösende Datum ist der 1. Dezember. Am Morgen dieses Tages muss der Adventskalender gefüllt sein. Manchmal muss dieser auch noch gebastelt werden. Zeit spart man sich, wenn man sich für einen immerwährenden statt eines Einmal-Kalenders entscheidet. Ein paar Ideen für DIY-Adventskalender findet ihr hier. Denkt aber daran: Muss er zum Öffnen kaputt gemacht werden, müsst ihr im nächsten Jahr wieder einen basteln. Statt Papiertütchen nehmt deshalb lieber Stoffbeutel – egal ob selbstgenäht oder selbstgekauft. Diese könnt ihr jedes Jahr wieder befüllen. Inzwischen gibt es auch wunderschöne Adventskalender aus Handarbeit zu kaufen, z.B. auf Dawanda.

Weihnachtsbäckerei und Festtagsmenü

Weihnachtskekse in der Vorweihnachtszeit – zum Selbstessen und als Mitbringsel -, Bratäpfel und das festliche Essen an Heiligabend oder an den Weihnachtstagen kosten Zeit. Gewöhnt euch an, im Vorfeld zu planen. Was wollt ihr backen, zubereiten, an Weihnachten essen? Stellt euch eure kleine Rezeptesammlung zusammen und schreibt einen Einkaufszettel, denn nichts kostet mehr Zeit, als für ein paar Eier oder Mehl noch einmal einkaufen zu gehen. Habt ihr etwas vergessen, könnt ihr es auch telefonisch oder online aus eurer Nachbarschaft bestellen. Viele Supermärkte bieten Lieferdienste an, bei uns Rewe, Coop und Citti. Oder ihr bestellt eure fehlenden Zutaten in Onlineshops wie Allyouneed Fresh. Früher hat man in so einem Fall noch den Nachbarn gefragt, ob er einem mit etwas Zucker oder drei Eiern aushelfen kann. Das wird heute leider kaum noch gemacht.

Es müssen auch nicht immer Ausstechkekse sein, denn das Ausstechen kostet seine Zeit. Es gibt Teigschneider in Wellenform, ähnlich wie ein Pizzaschneider. So werden es mal keine Sterne, sondern Riffel-Vierecke. Makronen muss man auch nicht ausstechen, sondern werden zeitsparend als Häufchen platziert. Keksteig für Mürbeplätzchen, genauso wie Waffelteig und sogar gebackene Kuchen lassen sich übrigens prima einfrieren.

Weihnachtsgeschenke

Es gibt tatsächlich Menschen, die im Oktober bereits alle Weihnachtsgeschenke beisammen haben. Ich gehöre leider nicht dazu. Dabei ist das wirklich kein Kunstwerk. Man muss sich lediglich angewöhnen, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen. Schnell fällt einem hier und dort etwas auf, was jemand anderen gefallen würde. Ideen werden notiert oder auch einfach schon im Mai ein Geschenk gekauft. Auch Kleinigkeiten werden bedacht. So hat man auch immer etwas parat für Nachbarn oder den Postboten. Wer Marmelade kocht, macht gleich etwas mehr und füllt diese in verschenketaugliche Gläser. Und stößt man im Internet oder in Zeitschriften auf schöne Bastel- und Backideen, werden diese festgehalten bevor sie gleich wieder in Vergessenheit geraten.

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