Der Traum vom Küchenbuffet
Früher stand es in jeder Küche, doch irgendwann verlor es an Beliebtheit und galt als altbacken. Heute ist es wieder Trend – das Küchenbuffet.
Was ist ein Küchenbuffet?
Ein Küchenbuffet ist ein Schrank aus Holz, bestehend aus zwei Teilen. Anrichte, Vitrine, Küchenschrank und Buffetschrank sind weitere Bezeichnungen, die gern mal für solch ein Küchenbuffet verwendet werden. Der Unterschrank mit Arbeitsfläche hat meist Schrankfächer und Schubladen, die geschlossen sind, der Aufsatz dagegen häufig auch Glastüren.
Dabei muss der Schrank nicht einmal unbedingt aus zwei Teilen bestehen. Früher war es die Regel, heute sind beide Elemente oft schon von Werk aus miteinander verbunden. Auch die Arbeitsfläche ist heutzutage nicht mehr so wichtig, sodass sie eher offenen Fächern gleichen.
Kaum jemand seinen Buffetschrank noch in der Küche stehen. Er dient zu Dekozwecken und als Aufbewahrung für Geschirr. Man findet ihn deshalb eher in Ess- oder Wohnzimmern, außer in sehr großen oder offenen Küchen.
Alt oder neu?
Es gibt wunderschöne Küchenbuffetschränke. Sich diese neu zu kaufen ist das einfachste. Es gibt sie bei Ikea und diversen Möbelgeschäften. Aufgrund des hohen Gewichts ist es eine Überlegung wert, online zu bestellen. Eine weitere Möglichkeit ist der Selbstbau mit fertigen Schrankelementen.
Weitaus kostengünstiger ist aber der Kauf eines Gebrauchten. Bei Ebay und auf Kleinanzeigenmärkten findet ihr das eine oder andere Schmuckstück. Die Schränke sind aber heiß begehrt und die Preise schon entsprechend hoch. Manchmal sind sie aber auch zu verschenken oder für sehr wenig Geld abzugeben. Dann müsst ihr schnell sein, bevor euch jemand anderes ihn vor der Nase wegschnappt.
Alte Schränke aufarbeiten
Gebrauchte Buffetschränke haben natürlich ihre Gebrauchsspuren. Wer es used mag, kann sie aber so lassen wie sie sind.
Küchenbuffets aus Holz könnt ihr abschleifen und die Oberfläche behandeln. Lack hat den Nachteil, dass keine Maserung mehr hindurchscheint. Nach einer Behandlung mit Wachsfarbe ist sie noch leicht sichtbar. Gefällt euch das Holz, könnt ihr es lassen wie es ist und zum Schutz wachsen oder ölen.
Um einen Shabby-Look zu erreichen, lackiert ihr den Schrank und schleift die getrocknete Lackschicht hinterher vor allem an den Ecken wieder ab. Eine weitere Möglichkeit ist Reißlack. Dieser wird normal aufgetragen und bildet nach dem Trocknen Risse.
Vor allem die Schränke aus den 50ern haben meist eine Furnierschicht. Diese lässt sich nicht so einfach abschleifen. Diese solltet ihr lassen wie sie sind oder aber lackieren. Dazu schleift ihr alles leicht an, flickt größere Schäden und lackiert sie in Wunschfarbe.
Inspirieren lassen könnt ihr euch auf Dawanda oder – noch besser – auf Pinterest.