Warum ich im nächsten Leben Weißbrotbäckerin werde

Ich backe mit Leidenschaft, doch aus irgendeinem Grund ist es immer bei Kuchen, Plätzchen und vereinzelten Brötchen geblieben. Bis heute. Ab heute werde ich mein Weißbrot nur noch selber backen. Mit dem einfachsten Rezept der Welt.

Ihr braucht nur drei Zutaten. Naja, mit dem Wasser wären es vier.

  • 500g Weizenmehl
  • 20g Hefe (1/2 Würfel)
  • 2 Teelöffel Salz

Die Hefe bröckelt ihr in etwa 50ml lauwarmes Wasser.
Ist das nicht schön? Allein schon der Geruch und dieses schöne Gefühl beim Zerbröseln. So lasst die Hefe-Wassermischung fünf Minuten ruhen.

In der Zwischenzeit gebt ihr das Mehl in eine Rührschüssel (die ganz Korrekten unter uns sieben es hinein). Salz und 320ml lauwarmes Wasser dazu und alles mit Knethaken zu einem glatten Teich verarbeiten.

Danach knetet ihr mit gut bemehlten Händen die nun aufgelöste Hefe unter.

Danach deckt ihr die Schüssel ab und stellt sie an einen warmen Ort. Ich backe am liebsten am späten Nachmittag und stelle den Hefeteig auf die Fensterbank eines Westfensters.

Nach einer Stunde knetet ihr noch einmal alles durch und formt einen Laib. Dieser darf noch eine weitere Stunde gehen.

Der Backofen wird auf 250°C vorgeheizt. Entweder backt ihr euer Weißbrot als Laib auf einem mit Backpapier belegten Backblech – dann geht er sehr auseinander. Oder ihr gebt den Teig in eine Kastenform. Die Menge passt genau. Backzeit ist 25 Minuten.

Ich habe zu schnell gegessen und das Brot nicht gewogen. Es werden etwa 750 bis 800g sein. Dieses Weißbrot auf den Bildern habe ich in einer Kastenform aus Silikon gebacken.

Es ist das klassische Weißbrot wie es sein muss. Außen knusperknusprig und innen himmlisch weich. Wer sein Weißbrot nicht selber backt, ist selber schuld.

Wenn ihr lieber Brötchen mögt, formt ihr aus dem Teig Brötchen. Gut geht das auch in Muffinformen aus Metall. Dann haben die Brötchen eine gute Größe für Kinder, die sonst noch keine ganzen Brötchen schaffen. Wer mag, streut vor dem Backen noch Mohn oder Sesam drauf. Oder ist euch Baguette lieber? Es gibt ganz tolle Backformen für Baguettes.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Sieht echt gut aus. Ich wollte mich auch schon lange dran versuchen, hatte eine Anleitung in einem Buch über alte Rezepte gefunden. Witzig, das du dich auch dran gemacht hast…

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