Berberitze

Berberitze

Die Berberitze, auch als Sauerdorn bekannt, ist ein hochwachsender Strauch und zugleich verbreitete Heckenpflanze.

Wissenswertes über die Berberitze

Bei uns in Europa ist die gewöhnliche Berberitze heimisch. Sie kann bis zu vier Meter hoch werden und bidet viele Ausläufer, über die sie sich stark ausbreitet.

Viele verwandte Berberitzengewächse stammen dagegen aus dem asiatischen Raum. Einige Arten eignen sich besser als Heckenpflanze, zum Beispiel die Thunbergs Berberitze. Von ihr gibt es verschiedene Sorten, die sich in Wuchs und Blätterfarbe unterscheiden. Genauso gibt es Zwergformen der Berberitze, die auch in kleinste Gärten passen.

Wer eine besondere Vorstellung bei der Wahl seines Gehölzes hat, kann sich über die vielen Arten und Sorten der Berberitze informieren. Es gibt unter ihnen nicht nur verschiedene Laubfarben. Es existieren hochwüchsige, kleinwüchsige und breitwüchsige Arten, immergrüne und laubabwerfende.

Berberitzen pflanzen und pflegen

Berberitzen könnt ihr sowohl im Frühjahr als auch im Herbst pflanzen. Wenn ihr euch aber für eine spezielle Sorte entscheidet, schaut ob sie frostempfindlich ist und pflanzt sie im Zweifel lieber im Frühjahr. Dann hat sie bis zum nöchsten Winter genus Zeit, gut anzuwurzeln.Solche frostempfindlichen Sorten könnt ihr im Winter auch gut mit Tannenzweigen oder Ähnlichem vor Frost schützen.

Im Herbst könnt ihr außerdem Stecklinge schneiden und eure Berberitze so vermehren. Grundsätzlich ist auch die Vermehrung über Absenker und Saat möglich. Als Kaltkeimer solltet ihr die Samen im Herbst aussäen.

Von Mai bis Juni blüht die Berberitze. Sie bildet auch Beeren. Wenn ihr die gewöhnliche Berberitze habt, könnt ihr sie sogar essen. Ansonsten gelten Berberitzen aber als leicht giftig. Außerdem ist sie dornig. Damit bietet sie aber brütenden Vögeln etwas mehr Schutz vor Raubtieren.

Besondere Ansprüche an ihren Boden stellt die Berberitze nicht. Sie mag es eher sonnig bis halbschattig. Einige Arten können aber auch im Schatten stehen. Diese Gehölze brauchen keine Pflege, brauchen grundsätzlich nicht geschnitten werden, vertragen Rückschnitte an sich aber gut.

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