Narzissen

Narzissen

Narzissen sind die Boten des Frühlings. Die Osterglocke ist nur eine von ihnen.

Wissenswertes über die Narzisse

Narzissen gehören zu den Amaryllisgewächsen. Sie stammen zwar aus dem Mittelmeerraum, fühlen sich inzwischen aber auch in deutschen Gärten sehr wohl.

Typisch für Narzissen ist der äußere Kranz aus Blütenblättern mit der Trompete darin. Der Begriff Osterglocke ist kein Synonym für Narzisse. Die Osterglocke ist nur eine Art (Narcissus pseudonarcissus) unter den Narzissen – die Trompetennarzisse, die es inzwischen in verschiedenen Sorten gibt.

Es gibt zahlreiche Wildarten der Narzisse und inzwischen eine schier unendliche Auswahl verschiedener Sorten, die man aus den Wildarten gezüchtet hat. Sie unterscheiden sich überwiegend in der Farbe der Blütenkränze und Trompeten, zum Teil aber auch in der Form.

Narzissen sind giftig, allen voran die Zwiebel, und sie können bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. Wer Haustiere hat, sollte diese Pflanzen außerhalb derer Reichweite beherbergen. Auch Schnittblumen können gefährlich werden, selbst dann, wenn das Haustier nicht an Pflanzen knabbert. Trinkt es das Blumenwasser kann dies ebenfalls zu einer Vergiftung führen.

Narzissen pflanzen und pflegen

Narzissen gedeihen an sonnigen und halbschattigen Plätzen mit frischem und nährstoffreichem Boden am besten.

Sie vermehren sich oft von allein über Saat, aber noch mehr über Brutzwiebeln. Diese Brutzwiebeln könnt ihr auch selbst abnehmen, um sie gezielt im Garten zu verteilen. Dazu wartet ihr ab, bis die Blumen verblüht sind und das Laub einziehen.

Ihr könnt aber auch Narzissenzwiebeln kaufen. Setzt diese von August bis September in die Erde. Kleine Zwiebeln nicht tiefer als 8 bis 10 cm. Größere Ziebeln können etwas tiefer in die Erde gedrückt werden.

Narzissen passen optisch zu allen beliebten Frühlingsblühern, wie Tulpen, Traubenhyazinthen, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht. Ihr könnt sie in Beete, auf Wiesen, in Töpfe und Kübel pflanzen.

In sehr trockenen Zeiten solltet ihr sie mal gießen. Langanhaltende Nässe aber lässt die Zwiebeln faulen. Deshalb ist hier weniger mehr.

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