Erkaeltungen bei Kindern vorbeugen

Erkältungen bei Kindern vorbeugen

Herbstzeit ist Erkältungszeit. Vor allem Kinder haben bei nass-kaltem Wetter mit grippalen Infekten zu kämpfen. So beugt man vor.

Frische Luft

Gerade zur Herbstzeit beginnt für die meisten auch die Heizperiode. Die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und macht die Kinder anfälliger für Infekte. Frische Luft und viel Bewegung stärken den Kreislauf und machen ihn fit für die Abwehr von Krankheiten. Für die Schleimhäute ist das feucht-nasse, aber noch milde Herbstwetter ideal.

Gesunde Ernährung

Obst und Gemüse enthalten die für das Immunsystem so wichtigen Vitamine. Auch wenn viele Kinder Gesundes nicht so gern essen, lassen sie sich Obstspießen, Gemüsesuppen, Tomatensoßen und Ähnlichem gut überlisten. Statt Pommes gehen auch mal Gemüsestifte mit einem leckeren Dip. 100mg Vitamin C empfehlen Experten pro Tag. Mehr muss es gar nicht sein, denn das hat keinen zusätzlichen Nutzen mehr für die Abwehr.

Viel Trinken

Das Trinken hält die Schleimhäute feucht. Vor allem warme Tees wie Ingwer-, Lindenblüten- und Salbeitee sind sehr wirksam. Auch heiße Zitrone und Holundersaft verschaffen bei den ersten Erkältungsanzeichen Linderung. Von der heißen Milch mit Honig wird häufig abgeraten, weil diese zusätzlich verschleimt. Aber sie hilft beim abendlichen Einschlafen, wenn die Atemwege noch frei sind.

Hände waschen

Über 200 Erkältungsviren gibt es. Sie werden über Tröpfcheninfektion übertragen, aber auch indirekt über Türklinken und anderem. Gründliches Händewaschen ist der beste Schutz vor grippalen Infektionen.

Erkältungsbäder

Warme Erkältungsbäder (gefunden auf Europa Apotheek) entspannen die müden Glieder. Die enthaltenen Kräuteressenzen und ätherischen Öle werden beim Baden eingeatmet, ähnlich wie beim Inhalieren. Sie befreien verschleimte Atemwege und unterstützen den Körper im Kampf gegen Viren. Die Wirkung ist abhängig von den Inhaltstsoffen. Kamille, Eukalyptus und Thymian sind besonders häufig in Erkältungsbädern enthalten.

Viel Ruhe und Schlaf

Zu wenig Schlaf schädigt die Abwehrzellen. Deshalb ist immer auf genügend Ruhepausen zu achten. Je nach Alter brauchen Kinder 10-12 Stunden Schlaf. Ein kranker Organismus braucht noch mehr davon, um sich zu regenerieren. Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein. Am besten schläft es sich, wenn die Heizung aus ist oder zumindest für zusätzliche Luftfeuchtigkeit gesorgt ist, damit die Schleimhäute über Nacht nicht austrocknen.

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