Pool im Garten

Pool im Garten – 3 Möglichkeiten

Sind die Kinder dem Planschbecken entwachsen, muss etwas größeres her. Ein Pool, in den reingesprungen werden kann, soll es dann sein und in dem einige Schwimmzüge möglich sind. Diese Möglichkeiten gibt es.

Aufstellpools

Pools zum Aufstellen gibt es in vielen Varianten. Keine davon sieht wirklich schön aus. Alle erscheinen eher als Fremdkörper inmitten der Natur. Aber sie sind die günstigste und unkomplizierteste Möglichkeit für Badespaß im eigenen Garten.

PVC-Pools

Die einfachsten und günstigsten Pools sind aus PVC, wie auch die kleinen Kinderplanschbecken. Die größeren PVC-Pools bestehen aber aus einer PVC-Folie und haben nur oben einen Luftring. Dieser Luftring schwimmt auf dem eingelassenen Wasser und sorgt so dafür, dass die Wand des Pools stehen bleibt. Diese Pools sind schnell auf- und wieder abgebaut, halten aber selten mehrere Saisons hintereinander. Sie benötigen einen absolut ebenen Stellplatz, denn schon in leichter Schräglage, drückt das Wasser zu einseitig und der Pool kippt ab.

Polypropylen-Pools

Schwimmbecken aus Polypropylen haben feste Wände und sind daher etwas robuster. Sie können in der Regel über Winter draußen bleiben. Da das Material allein die Wassermassen kaum halten kann, besitzen die meisten dieser Becken einen Stützrahmen, manche sogar außenherum Stützpfeiler, was optisch nicht ganz so schön aussieht. Für Pools mit festen Wänden wird eine Leiter für den Einstieg benötigt.

Stahlwand-Pools

Pools mit Stahlwänden besitzen eine Wanne aus Stahl, die innen mit PVC-Folie versehen ist. Stahlwand-Pools stehen ohne Stütze, lassen sich aber aufgrund der Schwere auch nicht so einfach versetzen. Sie sind meist rund oder oval, denn andere Formen machen es nötig, den Pool teilweise oder ganz in die Erde einzulassen. Auch hier wird eine Leiter zum Ein- und Aussteigen benötigt.

Einbaupools

Einbaupools werden in die Erde eingelassen und als Fertigbausets inklusive aller Technik sowie optionalem Montageservice angeboten. Sie sind deutlich teurer als Aufstellpools, fügen sich aber schöner in den Garten ein und verleihen das Gefühl, stolzer Besitzer eines eigenen, kleinen Freibads zu sein. Auch hier gibt es sowohl Becken aus Polypropylen als auch aus Stahl. Vor allem die Einbaupools aus PP gibt es in jeglichen Formen. Fertigpools von Pool Systems wären hier eine Möglichkeit. Dort findet ihr eine tolle Auswahl. Grob wird zwischen zwei Arten von Einbaupools unterschieden.

Skimmer-Pools

Skimmer-Pools haben einen Oberflächenabsauger. Dieser Skimmer ist für die Reinigung der Wasseroberfläche zuständig. Durch ein Einsaugmechanismus wird das Wasser durchgehend angesaugt und gefiltert. Pools mit Skimmer haben deshalb einen Rand. Das Wasser reicht also nicht bis nach oben zur Kante des Pools. Im privaten Bereich werden überwiegend Skimmer eingesetzt, weil sie eine vergleichsweise preisgünstige Möglichkeit sind.

Überlauf-Pools

Pools mit Überlauf reinigen sich ohne Skimmer. Das Wasser läuft über den Rand des Beckens hinaus in eine Überlaufrinne. Dort bleiben die Verschmutzungen hängen. Da der Bau einer solchen Rinne aufwendiger ist, sind Überlauf-Pools teurer als Skimmer-Pools und man findet sie eher selten in privaten Gärten.

Schwimmteich

Schwimmteiche sind die Kür der Bademöglichkeiten im eigenen Garten. Sie sind naturnah gestaltet und sind Gartenteich wie Schwimmbecken zugleich. Das Anlegen eines Schwimmteichs ist sehr aufwendig und kostspielig, denn es werden natürliche Filter angelegt und auf Chemie verzichtet. Auf diese Weise teilt ihr euch euren Pool mit Wasserinsekten und Fröschen oder, wer mag, auch mit Fischen. Das ist nicht Jedermanns Sache, denn auch die manchmal etwas bissigen Gelbrandkäfer und ähnliche Wassertiere fühlen sich dort wohl.