Garten

Ramblerrosen

Die Ramblerrosen sind robuste, stark wachsende und kletternde Rosen mit großer Blütenfülle.

Wissenswertes über Ramblerrosen

Benannt wurden die Ramblerrosen nach „ramble“, der englischen Übersetzung für wandern/umherstreifen. Es handelt sich um eine spezielle Zuchtform, in der chinesische Rosen eingekreuzt wurde. Sie werden auch Schlingrosen oder Rambler genannt.

Lianenähnlich ranken die Ramblerrosen empor. Ihre Triebe sind weich und flexibel. Sie können so ohne Probleme jegliche Rankhilfen und sogar Bäume umranken. Helfen tun ihn dabei auch ihre Stacheln, mit denen sie sich einhaken und hochschieben können.

Die Blüten der Ramblerrosen erinnern an die Blüten von Wildrosen. Wie diese blühen sie für gewöhnlich nur einmal im Jahr. Manchmal gibt es aber im Spätsommer noch eine zweite, schwächere Blütezeit.

Ramblerrosen pflanzen und pflegen

Ramblerrosen fühlen sich im Halbschatten besonders wohl. Grundsätzlich wachsen sie auch an schattigen Standorten, doch die frischen, weichen Triebe suchen die Sonne.

In naturnahen Gärten könnt ihr diese Schlingrosen einfach wild wachsen lassen. Wünscht ihr euch einen bestimmten Wuchs, müsst ihr sie leicht lenken. Sie wachsen an Rankhilfen nach oben. Einige eignen sich aber auch als Bodendecker.

Am besten pflanzt ihr eure Ramblerrosen an die Nordseite eurer Rankhilfe, denn die rankenden Triebe streben Richtung Süden. Kompostierbare Schnüre können ihnen den Weg zeigen. Ein Rückschnitt auf 40 bis 50 cm vor dem Pflanzen fördert das Wachstum.

Ansonsten sind keine Rückschnitte nötig, aber ihr könnt die Pflanzen durchaus mal etwas auslichten. Im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte die Rambler regelmäßig gegossen werden. Danach ist sie gut angewachsen und braucht kaum weitere Pflege. Ein- bis zweimal im Jahr dankt sie euch aber für eine Gabe Kompost.

Bis zu 10 m hoch können Ramblerrosen werden. Es gibt sie in unterschiedlichen Blütenfarben. Im Frühjahr wehen ein angenehmer Duft sowie Böen mit Blütenblättern durch den Garten. Viele Sorten tragen im Hernst Hagebutten, die heimischen Vögeln als Winterfutter diesen.

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